Isländisch Moos – Heilpflanze

6. Oktober 2016

Lindert Halsschmerzen, Heiserkeit und trockenen Reizhusten.

Isländisch Moos ist eine Flechtenart und gilt nicht nur als Delikatesse bei den Rentieren, sondern auch als Heilpflanze.

Nicht nur auf Island findet man Isländisch Moos, ebenso kommt es in arktischen Gebieten und gebirgigen Regionen im hohen Norden sowie auf Heiden, in Mooren und Nadelwäldern vor.

Namensgebend war die Entdeckung der Flechte als Heilmittel durch Isländer im 17. Jahrhundert. Kurze Zeit später setzten Heilkundige diese in ganz Europa gegen Atemwegserkrankungen und andere Leiden, wie Halsschmerzen und trockenen Reizhusten, ein.

Was bewirkt Isländisch Moos?

In Isländisch Moos befinden sich schleimbildende Zuckerstoffe, die sich wie eine Schutzschicht über die gereizte Schleimhaut in Mund und Rachen legen und diese beruhigen. Laboruntersuchungen haben gezeigt, dass die Inhaltsstoffe des Isländisch Moos das Wachstum von Bakterien hemmen und sich auch günstig auf das Immunsystem auswirken.

Wichtiger Hinweis:

Experten raten davon ab, die wild wachsende Flechte zu sammeln. Produkte mit isländisch Moos, welche es in der Apotheke zu kaufen gibt, sind unbedenklich, da sie vorab streng geprüft werden.

Island hat was gegen Husten.

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